Die Junge Union im Kreis Calw hat bei ihrer Jahreshauptversammlung Ende März einen neuen Vorstand gewählt. Nach vier erfolgreichen Jahren als Vorsitzende gab Ronja Schmitt, die Ende des Jahres für ein Auslandssemester nach Italien gehen wird, den Vorsitz ab. Carl Christian Hirsch aus Nagold wurde von den Mitgliedern eistimmig zum neuen Kreisvorsitzenden gewählt. Die weiteren neu- und wiedergewählten Vorstandsmitglieder finden sich unter der Rubrik Personen. Die JU durfte bei ihrer Versammlung im Holzbronner „Krabba-Nescht“ zahlreiche prominente Gäste begrüßen. So beehrte auf Einladung des Parlamentarischen Staatssekretärs im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Hans-Joachim Fuchtel MdB, auch der äthiopische Botschafter S. E. Herr Fesseha Asghedom Tessema mit Frau, die Junge Union mit seinem Besuch. Nach einem Grußwort Fuchtels, bei dem dieser einen Einblick in seine neue Tätigkeit und in aktuelle bundespolitische Themen gab, berichtete Tessema von seinem Beruf als Diplomat und gab einen Überblick über das Land Äthiopien mit seinen rund 88 Millionen Einwohnern, deren Anliegen er in Deutschland vertritt. Die JU-Mitglieder nutzten anschließend die Gelegenheit für eine intensive Fragerunde.

Als weiterer prominenter Gast fand auch der JU-Landesvorsitzende Nikolas Löbel den Weg aus Mannheim nach Calw, um Ronja Schmitt seinen Dank für ihre Arbeit auszusprechen und um sogleich als Versammlungsleiter zu fungieren. Der CDU-Kreisvorsitzende und Landtagsabgeordnete Thomas Blenke komplettierte die prominente Gästeliste und auch er sprach in seinem Grußwort der scheidenden Kreisvorsitzenden sowie allen JU-Mitgliedern seinen Dank für die Unterstützung aus. Er erwähnte dabei insbesondere das große Engagement bei den vergangenen Wahlkämpfen 2011 und 2013. Gleichzeitig brachte er seine Vorfreude auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit mit dem neuen Vorsitzenden Hirsch und dessen Vorstandsteam zum Ausdruck. Der Landtagsabgeordnete gab zudem einen kurzen Überblick über die aktuellen landespolitischen Themen und die dabei von Grün-Rot verursachten Nachteile für den ländlichen Raum. Dies gibt der JU auch die Richtung vor, wo sie als politische Jugendorganisation landespolitische Fragen für die Jugend anpacken kann.

Der frischgewählte Kreisvorsitzende nutzte sogleich die Gelegenheit, um auf die Vorbereitungen der JU-Veranstaltungsreihe „Jung im ländlichen Raum – Chancen und Herausforderungen“ hinzuweisen, deren Auftakt mit einem Veranstaltungstag am 7. Mai erfolgen wird: „Die JU ist die politische Jugendorganisation, die sich auch für junge Menschen im ländlichen Raum einsetzt. Sie setzt sich für die Heimat ein und will dort und für dort mitgestalten: Politik von hier, für hier.“, so Hirsch, der abschließend den anwesenden Mitgliedern für das große entgegengebrachte Vertrauen dankte.

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