Author Archives: Raphael Beck

Ende des Jahres 2015 trafen sich die Mitglieder der Jungen Union des Gebietsverbands Oberes Enztal zu den Neuwahlen ihres Vorstands im „Karle und Dieter“ in Höfen. Motiviert möchte der frisch gewählte Schömberger Verbandsvorsitzende Aaron Bauer mit der JU und in Zusammenarbeit mit den Kommunen des Oberen Enztals aktiv die lokalen Herausforderungen rund um die Flüchtlingsthematik durch gemeinnützige Aktionen angehen. Zu den weiteren Zielen gehört es mit Hilfe der Schülerunion die örtlichen Schulen zu besuchen, um sich – wo nötig – mit den jeweiligen Schülersprechern für bessere Hygiene auf den Schultoiletten einzusetzen.

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Den neuen Vorstand des Gebietsverbands Oberes Enztal bilden: Aaron Bauer als Vorsitzender (zweiter von rechts), Phillip Sauer (erster von links)  und Tobias Stahl (dritter von rechts) als stv. Vorsitzende, Simon Kappel als Schriftführer (vierter von rechts), Fabian Hilzinger als Pressereferent (vierter von links, hinten), Lukas Schulze als Finanzreferent sowie Michael Moser (dritter von links, hinten), Niklas Finzer (zweiter von links), Joshua Acheampong, Luisa Koch (fünfte von rechts, hinten) und Eric Günthner (dritter von links, vorne) jeweils als Beisitzer.

Die Neuwahlen wurden vom JU-Kreisvorsitzenden Carl Christian Hirsch (erster von rechts) und Geschäftsführer Adrian Schmid geleitet.
Die Junge Union bietet optimale Voraussetzungen für politische Teilnahme und Mitbestimmung für alle 15 – 35 jährigen. Vor allem im Hinblick auf die Landtagswahlen im März sieht die JU ihre Hauptaufgabe darin, die jungen Menschen des Landkreises Calw für Politik zu begeistern und mit ihnen in den aktiven Austausch zu gehen.

Der Gebietsverband Oberes Enztal ist einer von drei JU-Gebietsverbänden des Landkreises und erstreckt sich von Enzklösterle bis einschließlich Schömberg. Der Kreisverband hat insgesamt 130 Mitglieder.

Frohe Weihnachten – und: Kreisjahreshauptversammlung der JU im Kreis Calw 2016

Liebe Mitglieder der Jungen Union im Kreis Calw,

ich wünsche Euch von Herzen ein gesegnetes Weihnachtsfest mit frohen Feiertagen im Kreise Eurer Familie sowie „einen guten Rutsch“ ins neue Jahr! Im neuen Jahr steht sogleich unsere wichtigste Veranstaltung des Jahres an:

Hiermit lade ich Euch herzlich zur Kreisjahreshauptversammlung ein. Sie findet statt am: Samstag, 23. Januar 2016, um 18.00 Uhr im Gasthof Adler in Nagold, Badgasse 1.

Der Landtagswahlkampf steht vor der Tür und wir wollen unsere Jahreshauptversammlung zum Start in diesen nutzen. Etwaige Anträge müssen bis spätestens sieben Tage vor der Mitgliederversammlung mir oder dem Kreisgeschäftsführer schriftlich vorliegen. Der Gasthof Adler in Nagold ist auch sehr gut mit den öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Ich würde mich über Euer Kommen sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Euer Carl
(Carl Christian Hirsch, Kreisvorsitzender)

Die Junge Union stellte auch 2015 wieder eine Mannschaft für das 9-Meter-Turnier des SV Vollmaringen auf. Anlässlich dieser Veranstaltungen wurden Spenden für einen guten Zweck gesammelt. Insgesamt kam so ein Betrag von 600 €  zusammen, der in diesem Jahr an die ASM Nagold  überreicht wurde. Den im Schwarzwälder Boten dazu erschienenen Presseartikel wollen wir nicht vorenthalten:


 

Quelle: Schwarzwälder Bote vom 17.12.2015 von Jacqueline Geisel

Kurt Brei: „Hier sind alle gleich“

„Unsere Leute dürfen sich heute nach den Anstrengungen des Jahres ausruhen“ – so lautete das von Kurt Brei formulierte Ziel der diesjährigen ASM-Weihnachtsfeier.

Nagold-Gündringen. Die Aktive Selbsthilfegruppe Miteinander für Behinderte und Nichtbehinderte (ASM) hat ein langes und anstrengendes Jahr hinter sich, welches vor allem durch den Umzug in das neue Heim im Teufelareal geprägt war.

Die Mitglieder erledigten dort viel in Eigenleistung und engagierten sich nach Leibeskräften für das neue ASM-Zuhause. Einen Blick zurück auf diese aufregende Umbau-Zeit warf ASM-Vorsitzender Kurt Brei in der festlich geschmückten Gündringer Halle.

Julian und Florian vertreten Vater Gerhard Dingler würdig

Auf diesem Weg begleitet worden sei die Selbsthilfegruppe unter anderem von der Familie Dingler. Seit 1993 ist sie Pate der ASM. Vor allem Gerhard Dingler stehe dem Verein nicht nur finanziell, sondern auch beratend zur Seite, wie Brei betonte. Diesmal sei er erstmals in 23 Jahren als Förderer verhindert gewesen. Seine Söhne Julian und Florian vertraten ihn allerdings würdig. „Wir stehen der ASM gerne mit Rat und Tat zur Seite“, erklärte Florian Dingler in seinem Grußwort.

Die Vereinsmitglieder sollten sich indes entspannen. Küche und Bewirtung übernahmen daher die Grundschule aus Ergenzingen sowie das Christliche Jugenddorf Altensteig. Der Kontakt zu beiden Einrichtungen entstand über Kurt Brei, welcher dort anlässlich der Inklusionstage zu Besuch war. Ein „gigantisches Programm“ – so der ASM-Vorsitzende – gab es darüber hinaus zu bestaunen.

Elf Schüler der Christiane Herzog Realschule, die meisten Fünftklässler, traten gemeinsam mit Klassenlehrerin Brigitte Rauser und Musiklehrer Bernhard Schmitt auf der Bühne auf. Sie sangen unter anderem zwei Lieder und führten ein szenisches Spiel zu Joseph von Eichendorffs Gedicht „Die Winternacht“ auf. Eine besondere Freude machten sie den Besuchern mit dem Verteilen selbstgebastelter Deko-Sterne aus Butterbrotpapier. Rauser war begeistert vom Engagement ihrer Schüler. „Die Kinder wollten von sich aus kommen und den Leuten eine Freude machen“, so die Klassenlehrerin.

Tamara Lutz begeisterte mit einer atemberaubenden Singstimme. Sie gab unter anderem die mitreißende Ballade „Amazing Grace“ zum Besten. Elke Kusch und ihre Tochter Susanne Frederiksen rezitierten gemeinsam den Text des alten Liedes „Die Möwen, sie fliegen“. Ingrid Trautz las eine witzige Geschichte mit dem Titel „Weihnachtspost(ver)schreiberei“ vor. Bettina Müller verbreitete mit einer Diashow der Weihnachtsgeschichte besinnliche Festtagsstimmung, wie auch Jan-Peter Börries und Frederik Fleischle (Trompete), die einige Weihnachtslieder spielten.

Die Anwesenden schienen sich ob dieses bunten Programms sehr gut zu amüsieren, lachten, klatschten und unterhielten sich angeregt. Das Ziel der „Gemeinsamkeit“ wurde erreicht. „Es ist eine ganz durchmischte Gruppe von Behinderten und Nichtbehinderten“, freute sich Florian Dingler. „An den Tischen sitzen alle gemischt“, so sein Bruder Julian. Brei unterstrich dies noch einmal: „Hier findet man keine behinderten Menschen, hier sind alle gleich. Dieses Zeichen wollen wir setzen.“

Über einen kleinen Geldsegen durfte sich die Selbsthilfegruppe auch noch freuen. Der Kreisverband der Jungen Union hatte beim Neunmeterturnier des SV Vollmaringen für jedes Tor 30 Euro gesammelt. So kamen 600 Euro zusammen, die bei der Weihnachtsfeier offiziell an die ASM überreicht wurden.

Gestern hatten wir einen veranstaltungsreichen Tag und möchten euch die Bilder und einen kurzen Bericht dazu nicht vorenthalten:

Los ging’s um 9:30 Uhr im Pflegeheim Martin-Stift in Gechingen, wo wir gemeinsam mit Thomas Blenke MdL mit den Bewohnern gesungen und Spiele gespielt haben und eine Diskussion mit dem Heimleiter über die Arbeit der Pflegekräfte führten.

Anschließend fand ebenfalls in Gechingen die Mitgliederversammlung unseres Gebietsverbandes Calw statt, bei der neben Kathrin Mann als Vorsitzende sowie Timo Kaiser und Sohail Rauf als Stellvertreter auch eine Reihe anderer engagierter Mitglieder in den Vorstand gewählt wurden.

Nach der formellen Versammlung ging es mit Bollerwagen und Bier zu Fuß nach Althengstett, wo ab 14:30 Uhr unsere diesjährige Weihnachtsfeier des Kreisverbandes stattfand. Neben leckerem Essen im Schützenhaus „Zum Bierkönig“ kam dort auch der gesellige Austausch nicht zu kurz und es wurden bereits Projekte fürs neue Jahr besprochen. So ging ein abwechslungsreicher und interessanter Tag zu Ende und wir freuen uns schon auf alles, was es im neuen Jahr zu tun gibt.

 

Auch in diesem Jahr haben wir Spaß und den Einsatz für die gute Sache miteinander verbunden: Beim 9-Meter-Turnier des SV Vollmaringen konnten wir mit unserer Spendenaktion insgesamt 600 Euro zu Gunsten der „Aktiven Selbsthilfegruppe Miteinander für Behinderte und Nichbehinderte (ASM Nagold)“ in den Reihen der JU und von CDU-Mitgliedern einwerben. Für 30 Euro konnten die Spender die Patenschaft für ein geschossenes Tor übernehmen.
Super Geschichte am Rande: Zwar ist die Mannschaft der JU (Name des Teams: „Ballsport Konrad Adenauer (BKA)“) im Achtelfinale ausgeschieden, doch war die gegnerische Mannschaft „Zipfelklatscher I“, die aus Spielern des SV Mötzingen bestand, von unserer Aktion so angetan, dass sie spontan Geld sammelte und so das letzte, gegen sie geschossene, Tor, spendeten.
Danke an alle Unterstützer!

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Letztes Wochenende fand der Kreisparteitag der CDU statt, bei dem wir aus JU-Sicht sehr erfolgreich waren. Aus unseren Reihen wurden gewählt:

Carl Christian Hirsch zum stellvertretenden Kreisvorsitzenden,
Jonathan Frank zum Internetreferenten,
Julia Rapp, Ricarda Becker, Raphael Beck und Philipp Weber jeweils zu Beisitzern.

Herzlichen Glückwunsch an alle Gewählten und viel Erfolg bei ihrer Arbeit im Kreisvorstand. Nun sind wir mit insgesamt 6 Personen im CDU-Kreisvorstand vertreten. Gratulieren möchten wir an dieser Stelle auch Thomas Blenke MdL, der mit einem überzeugenden Ergebnis als Kreisvorsitzender bestätigt wurde.

Dazu erschien folgender Artikel im Schwarzwälder Boten:


 

Motiviert geht der neugewählte Kreisvorstand der CDU in den Landtagswahlkampf. Foto: Stocker

CDU zeigt sich kämpferisch

Quelle: Schwarzwälder Bote vom 26.10.2015, von Steffi Stocker

Neben zahlreichen Regularien war der Kreisparteitag der CDU naturgemäß von den im März anstehenden Landtagswahlen geprägt. Kämpferisch zeigte sich neben dem wiedergewählten Kreisvorsitzenden Thomas Blenke auch der Landesvorsitzende Thomas Strobl.

Kreis Calw/Dobel – „Sie haben Baden-Württemberg irgendwie nicht verstanden“, stellte der Gastredner aus Heilbronn und Bundestagskollege von Hans-Joachim Fuchtel mit Blick auf die aktuelle Landesregierung fest.

Nicht nur der Satz des Wirtschaftsministers, das eine oder andere Schwarzwaldtal zuwachsen zu lassen, auch das Verhalten gegenüber abgelehnten Asylbewerbern sei indiskutabel. „Es kann nicht sein, dass ein Flugblatt des Staatsministeriums Flüchtlinge darüber informiert, wie sie sich gegen die Abschiebung wehren können und das Innenministerium nicht konsequent ist“, sagte Strobl.

„Das ist nicht unser Staatsverständnis“

Der Fisch stinke vom Kopf, kritisierte Blenke, der die so genannte Politik des Gehörtwerdens seitens des Ministerpräsidenten als Intoleranz gegenüber Andersdenkenden bezeichnete. „Die Partei, die durch Protest ins Amt gespült wurde, kann mit Protest gegen ihre eigene Politik nicht umgehen“, so Blenke, der den Blick auf weitere Themen wie Bildungs- und Innenpolitik lenkte. So hätten einerseits beispielsweise die Wohnungseinbrüche zugenommen, andererseits hege die Regierung Misstrauen gegenüber der Polizei, führte Blenke aus. „Die Chaoten laufen vermummt herum und unsere Polizisten sollen mit Namensschildern durchnummeriert werden, das ist nicht unser Staatsverständnis“, kritisierte der Landtagsabgeordnete.

An einem Strang ziehen die Christdemokraten zudem in der Bildungspolitik. „Wir brauchen hochqualifizierte Menschen im Land und müssen aufhören über die Schulideologie zu diskutieren“, forderte Strobl.

Strobl wirbt bei Mittelstand für TTIP

Er habe kein Verständnis dafür, dass drei Wochen nach dem Besuch in Silicon Valley die Informationstechnik aus den Unterrichtsplänen gestrichen wurde. „Zeugnisse aus Baden-Württemberg müssen wieder ein Prädikat für Bildung und Ausbildung sein“, untermauerte er. Gleichzeitig stellte der CDU-Landesvorsitzende fest, dass die Digitalisierung darüber entscheide, wo erfolgreiche Entwicklung stattfinde, was enorme Bedeutung für den Tourismus habe. Zudem brüste sich die Landesregierung mit einem 30-Millionen-Etat für schnelles Internet, habe davon aber noch nichts ausgegeben.

„Seit der Bund 500 Millionen Euro für den Straßenbau bereitstellte, hat noch kein einziger Spatenstich stattgefunden“, sagte der Gastredner. Außerdem warb er gerade für den Mittelstand um das Handelsabkommen TTIP, damit er leichteren Zugang zum amerikanischen Markt erhalte. „Die Chancen für einen Regierungswechsel stehen gut und dafür kämpfen wir gemeinsam und geschlossen mit aller Kraft“, resümierte Blenke Er betonte, dass für eine friedliche und freiheitliche Zukunft alle die gleichen Rechts- und Werteordnungen einhalten müssen. Einig waren sich die Politiker, die derzeitigen Herausforderungen als Chancen zu nutzen und zu entwickeln, um die Stabilität des Landes zu festigen.

Die Mitglieder des CDU-Kreisverbandes sprachen den jeweiligen Kandidaten für die Ämter im Vorstand ihr Vertrauen aus und erteilten Ute Hauser aus Egenhausen, Klaus Mack (Bad Wildbad) und Carl Christian Hirsch aus Nagold das Votum als stellvertretende Kreisvorsitzende.

 

 

„Schiff ahoi!“

Rechenschaftsbericht der Jungen Union Calw: 01/2014 – 10/2015
Von Carl Christian Hirsch

Wir: Die Schiffsbesatzung

Unser JU-Kreisverband unterteilt sich in drei Gebietsverbände: Den Gebietsverband Calw, den Gebietsverband Nord-West – Oberes Enztal und den Gebietsverband Oberes Nagoldtal. Mitgliedsfähig sind alle jungen Menschen im Alter von 14-35 Jahren. Kürzlich gelang es uns, in Bad Wildbad eine Schülerunion zu gründen. Im Mai dieses Jahres wählten mich die
JU-Mitglieder erneut zu ihrem Kreisvorsitzenden und schenkten mir einstimmig ihr Vertrauen. Hierfür bin ich sehr dankbar. Vielmehr bin ich dafür dankbar, Teil eines tollen Teams sein zu dürfen. In den Vorstand wurden gleichfalls die stellvertretenden Kreisvorsitzenden Denise Gerath (Wildberg), Hans Barucha (Ebhausen) und Jonathan Frank (Hochdorf) gewählt. Den weiteren Vorstand bilden Geschäftsführer Adrian Schmid (Neuweiler), Schriftführerin Kathrin Mann (Althengstett), Internetreferent Raphael Beck (Bad Liebenzell), Pressereferent Jürgen Sattler, Finanzreferent Michael Stauch (Althengstett) sowie die Beisitzer Joshua Acheampong (Höfen), Stefan Bantscheff (Simmozheim), Matthias Franz (Haiterbach), Simon Kappel (Sprollenhaus), Luisa Koch (Enzklösterle), Lukas Krummacher (Bad Teinach-Zavelstein), Johannes Lohrer (Vollmaringen), Michael Moser (Schömberg), Fabienne Rau (Ebhausen), Clemens Tröger (Bad Liebenzell) und Philipp Weber (Nagold). An dieser Stelle möchten wir auch nochmals unserer Freude über das Nachrücken von Ronja Schmitt in den Bundestag Ausdruck verleihen. Sie vertritt dort den Wahlkreis Ulm und hatte mit der Führung der JU Calw bis März 2014 das Schiff bereits auf einen guten Kurs gelenkt.

Unser Kompass

Unser Heimathafen steht auf vier Säulen: Politik, Geselligkeit, Freundschaft und Verantwortung. Wir sind eine Organisation der Jugend – auch für die Jugend. Das heißt, wir sehen uns als Solidargemeinschaft und unterstützen uns in den Fragen des täglichen Lebens. Gleichfalls wollen wir unsere Zukunft, die Zukunft unseres Landes gestalten. Wir sind nicht orientierungslos unterwegs auf hoher See. Diese Werte eichen unseren Kompass.

Wir: Die JU auf großer Fahrt

Die JU war in allen Gewässern unterwegs. Im Januar 2014 gingen wir mit der sehr erfolgreichen Ausrichtung des JU-Bezirkstags in Nagold auf Fahrt. Neben den gemeinsamen politischen Veranstaltungen mit der CDA und dem damaligen Fraktionsvorsitzenden Peter Hauk MdL im CJD Altensteig zur Zukunft der Beruflichen Schulen im Land sowie mit der Frauen Union und Juliane Vees, Präsidentin des Landfrauenverbands Württemberg-Hohenzollern, in der Brauerei Hochdorfer zur Regionalitätsfrage beim Lebensmittelkauf, organisierten wir zahlreiche weitere Veranstaltungen. Dazu gehörten beispielsweise die Besichtigung des Kernkraftwerks Philippsburg oder die mit der CDU Gechingen/ Ostelsheim organisierte Diskussionsveranstaltung mit Minister a.D. Ulrich Müller MdL zur Frage „Politik ohne Parteien – geht das überhaupt?“. An unserem Aktionstag „Jung im Ländlichen Raum“ starteten wir mit einer Ortsbegehung in Vollmaringen zusammen mit einem jungen Ehrenamtlichen, der seine wissenschaftliche Abschlussarbeit zur infrastrukturellen Zukunft seines Heimatdorfes geschrieben hat. Anschließend besichtigten wir die offene Jugendarbeit von CVJM, ev. Kirchengemeinde und Stadt Nagold in Hochdorf, ehe wir zum Bauwagenverein nach Rotfelden gingen, um dort die Tatkraft des Vereins anzuschauen und uns zu Fragen der Jugend auszutauschen. Den Aktionstag beschloss eine Diskussionsveranstaltung in Wildberg zu den jugendpolitischen Herausforderungen unserer Zeit, an der neben dem jugendpolitischen Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Felix Schreiner MdL, junge ehrenamtliche Menschen, Stadträtin und CVJM-Ehrenamtliche Margit Gärtner sowie der Jugendreferent des Kreises auf dem Podium teilnahmen.

Weiters konnten wir inhaltlich auf Kreisebene mit dem vorliegenden Papier „CW 2.0 – Den Landkreis fit machen für die digitale Zukunft“ sowie auf Bezirks- und Landesebene mit über 20 erfolgreichen Anträgen – beispielhaft sei unsere an Bayern orientierte Idee des von uns bereits 2014 geforderten „Landarzt-Stipendiums“ erwähnt – viel bewegen.

Bei der diesjährigen Klausurtagung widmeten wir uns in Pforzheim zusammen mit der ehemaligen Vorsitzenden des baden-württembergischen Berufsschullehrerverbands, Margarete Schäfer, drängenden Problemen der regionalen Schulentwicklung sowie, zusammen mit Gunter Krichbaum MdB, aktuellen europapolitischen Fragen. Mit einem  Vortrag eines Wirtschaftsjuniors zur Altersvorsorge und Vermögensplanung für junge Menschen im 21. Jahrhundert standen bei uns – als Organisation der Jugend – somit auch wichtige Fragen des täglichen Lebens auf der Tagesordnung. Natürlich wurde aber auch das Nachtleben der Enz- und Nagold-Stadt unsicher gemacht.

Die Geselligkeit und Freundschaft kamen auch sonst bei der JU nicht zu kurz: Gemeinsames Kegeln und Besuche auf dem Cannstatter Wasen gehörten genauso dazu wie das jährliche Pizzabacken in Ostelsheim, das besondere Kocherlebnis mit PStS Hans-Joachim Fuchtel MdB und der Botschafterin von Nicaragua, die legendären Weihnachtsfeiern oder sportliche Aktivitäten mit der selbstgebauten JU-Torwand.

Sozial engagiert zeigte sich die JU als sie beim 9-Meter-Turnier in Vollmaringen für jedes geschossene Tor Spenden einwarb, die anschließend in Höhe von 660 Euro – mit Unterstützung von CDU-Mitgliedern – bei einer Besichtigung im (alten) Gebäude der Lebenshilfe Oberes Nagoldtal für deren Neubau übergeben wurden.

Unser Ziel

Durch starkes Wachstum innerhalb der letzten Jahre haben wir nun knapp 130 Mitglieder. Die JU Calw möchte weiter wachsen und auch ihren Mitgliedern den Weg in die CDU vor Ort ebnen. Dabei ist Wachstum kein Selbstzweck. Sinn unserer Bemühungen ist, eine entsprechende Verbandsgröße bei großer Anzahl aktiver Mitglieder zu erreichen, auf dass wir inhaltlich weiter Positionen zu lokalen, regionalen und darüber hinaus relevanten politischen Themen beziehen können und auch die Mitgliederbreite haben, um für die Kommunalpolitik mit den Wahlen 2019 junge Menschen gewinnen zu können.

Der Kompass ist im Einsatz und funktioniert. Und ein weiteres Ziel ist in Sicht: Wir kommen zurück auf die Überschrift dieses „Rechenschaftschaftsberichts“: >>Schiff ahoi!<<. Einige dachten sich vielleicht: Was will die nordschwarzwälder Jungtruppe auf großer See?

Da verhält es sich vielleicht ähnlich wie bei Günter Grass – der streitbare Linke, der vor kurzem verstarb – in seiner Blechtrommel (1959): „Warum aber Matzerath winkte und solch einen Blödsinn wie ‚Schiff ahoi!‘ brüllte, blieb mir schleierhaft. Denn der verstand als gebürtiger Rheinländer überhaupt nichts von der Marine“. Wir als junge Nordschwarzwälder haben eigentlich ebenfalls wenig Ahnung von der tatsächlichen Seefahrerei. Wir trommeln zwar nicht und doch bewahren auch wir uns den freien jugendlichen Blick. Und: Wir wissen ob der Segelleidenschaft unseres Landtagsabgeordneten und wir wissen ob seiner Qualitäten als Kapitän. Wir stechen also mit Thomas Blenke in See und werden bei der Regatta im März 2016 siegen!

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Wer die Heimat liebt, achtet beim Einkauf auch auf Regionalität

Junge Union und Frauen Union im Kreis Calw besuchen die Brauerei Hochdorfer und diskutieren mit Juliane Vees über Bio- und regionale Produkte

Fast 40 Interessierte folgten der Einladung von Frauen Union und der Jungen Union im Kreis Calw zur Besichtigung der Kronenbrauerei in Nagold-Hochdorf, darunter auch der CDU-Landtagsabgeordnete Thomas Blenke. Bei einer Führung durch die Anlagen des Betriebs gaben Firmeninhaber Eberhard Haizmann und Tochter Katharina Haizmann Einblick in das Brauwesen und in die mehr als 350-jährige Geschichte als Brauerfamilie, in der die Juniorchefin sich nun in zwölfter Generation einbringt.

Bereits hier wurde sichtbar, was später die politische Diskussion bestimmte: Regionalität in jedem Produktionsschritt bis hin zum Vertrieb und in allen Handlungsfeldern des Unternehmens – sogar bei der Textilausstattung des Hochdorfer-Bierclubs. „Unsere Philosophie lautet: Aus der Region – für die Region“, so Eberhard Haizmann. Juliane Vees, Präsidentin des LandFrauenverbands Württemberg-Hohenzollern und CDU-Zweitkandidatin im Landtagswahlkreis Freudenstadt knüpfte bei einem Vortrag zum Thema „Bio? Konventionell? Regional? Was ist beim täglichen Einkauf wirklich wichtig?“ genau hieran an. Frisch gestärkt durch ein zünftiges Bauernvesper bekamen die Mitglieder von Junger Union und Frauen Union sowie zahlreiche Gäste zunächst die harten Zahlen geliefert, zur Veränderung der Landwirtschaft und der Struktur ihrer Betriebe einerseits und zum Konsumverhalten der Deutschen andererseits. „Das hängt unmittelbar miteinander zusammen – der Verbraucher hat es in der Hand“, so Juliane Vees, die weder die Qualität der Produkte aus konventioneller Landwirtschaft in Abrede stellte, noch die Sinnhaftigkeit von Bio-Produkten anzweifeln ließ. „Fakt ist aber auch, dass der Anteil von Bio-Produkten derzeit bei knapp unter 10% stagniert. Zu viele Bioprodukte, sowie konventionelle Waren, werden aus dem Ausland günstig von den hiesigen Discountern importiert und drücken damit bei den heimischen Landwirten den Einkaufspreis. Erfreulich ist der Zuwachs bei der Nachfrage regionaler Produkte, also von Produkten aus 100 Kilometern Umkreis; aber auch nur so haben die noch verbliebenen Höfe eine Chance“, so die LandFrau und Oecotrophologin. In der lebhaften Diskussion wurde deutlich, dass über den Hof- und Marktverkauf hinaus regionale Produkte einen einfacheren und faireren Zugang zu den großen Supermarktketten benötigten – nur so erreicht man den Verbraucher auch im Alltag, wobei dieser das auch durch sein Kaufverhalten noch stärker einfordern muss. Ferner bereicherte Heike Gäbler, Vorsitzende der Frauen Union, die Diskussion um einen weiteren wichtigen Punkt: „Da heute Lebensmittel zu Dumpingpreisen angeboten werden, ist bei vielen Verbrauchern die Wertschätzung für das einzelne Produkt zu gering. Es wird wahllos billig eingekauft. Zu viele Lebensmittel landen im Hausmüll.“. Juliane Vees betonte in diesem Zusammenhang nochmals das Wort an sich: „Lebensmittel – Mittel zum Leben“.

In der Diskussion konnten viele Wichtiges für den eigenen Einkauf und für die Werbung im persönlichen Umfeld mitnehmen: „Der Lebensmittelkauf muss zum Lebensgefühl werden. Patriotismus darf sich auch über Sportereignisse hinaus und im Alltag zeigen. Wer die Heimat liebt, unterstützt auch die Betriebe aus der Region, das heimische Handwerk und die örtlichen Händler“, so abschließend der JU-Kreisvorsitzende und Ideengeber der Veranstaltung, Carl Christian Hirsch.

 

Das Wetter hätte gestern in Nagold besser sein können, doch die Torwand kam gut an. Unzählige Leute haben sich versucht – unter anderem auch unser Landtagsabgeordneter Thomas Blenke. Das war eine schöne Aktion, bei der wir auch für das Bauprojekt der Lebenshilfe werben und einige Euros dafür einsammeln konnten.

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Es ist vollbracht. Die JU-Torwand ist fertig.
Morgen könnt ihr sie von 10.00 bis 16.00 Uhr in Nagold am Fabelbrunnen (Ecke Marktstr./Turmstr.) im Rahmen von „Mobil ohne Auto“ testen.
Selbstverständlich ist das Torwandschießen kostenlos. Wir werden allerdings wieder zu Gunsten der Lebenshilfe „Oberes Nagoldtal“ eine Spendenbox aufstellen – Spenden für eine sehr gute Sache? Für uns ebenso selbstverständlich. Kommt vorbei!Eure JU im Kreis Calw