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Berichte und Zusammenfassungen von unseren Veranstaltungen

Gestern hatten wir einen veranstaltungsreichen Tag und möchten euch die Bilder und einen kurzen Bericht dazu nicht vorenthalten:

Los ging’s um 9:30 Uhr im Pflegeheim Martin-Stift in Gechingen, wo wir gemeinsam mit Thomas Blenke MdL mit den Bewohnern gesungen und Spiele gespielt haben und eine Diskussion mit dem Heimleiter über die Arbeit der Pflegekräfte führten.

Anschließend fand ebenfalls in Gechingen die Mitgliederversammlung unseres Gebietsverbandes Calw statt, bei der neben Kathrin Mann als Vorsitzende sowie Timo Kaiser und Sohail Rauf als Stellvertreter auch eine Reihe anderer engagierter Mitglieder in den Vorstand gewählt wurden.

Nach der formellen Versammlung ging es mit Bollerwagen und Bier zu Fuß nach Althengstett, wo ab 14:30 Uhr unsere diesjährige Weihnachtsfeier des Kreisverbandes stattfand. Neben leckerem Essen im Schützenhaus „Zum Bierkönig“ kam dort auch der gesellige Austausch nicht zu kurz und es wurden bereits Projekte fürs neue Jahr besprochen. So ging ein abwechslungsreicher und interessanter Tag zu Ende und wir freuen uns schon auf alles, was es im neuen Jahr zu tun gibt.

 

Auch in diesem Jahr haben wir Spaß und den Einsatz für die gute Sache miteinander verbunden: Beim 9-Meter-Turnier des SV Vollmaringen konnten wir mit unserer Spendenaktion insgesamt 600 Euro zu Gunsten der „Aktiven Selbsthilfegruppe Miteinander für Behinderte und Nichbehinderte (ASM Nagold)“ in den Reihen der JU und von CDU-Mitgliedern einwerben. Für 30 Euro konnten die Spender die Patenschaft für ein geschossenes Tor übernehmen.
Super Geschichte am Rande: Zwar ist die Mannschaft der JU (Name des Teams: „Ballsport Konrad Adenauer (BKA)“) im Achtelfinale ausgeschieden, doch war die gegnerische Mannschaft „Zipfelklatscher I“, die aus Spielern des SV Mötzingen bestand, von unserer Aktion so angetan, dass sie spontan Geld sammelte und so das letzte, gegen sie geschossene, Tor, spendeten.
Danke an alle Unterstützer!

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FU-JU-Hochdorfer

Wer die Heimat liebt, achtet beim Einkauf auch auf Regionalität

Junge Union und Frauen Union im Kreis Calw besuchen die Brauerei Hochdorfer und diskutieren mit Juliane Vees über Bio- und regionale Produkte

Fast 40 Interessierte folgten der Einladung von Frauen Union und der Jungen Union im Kreis Calw zur Besichtigung der Kronenbrauerei in Nagold-Hochdorf, darunter auch der CDU-Landtagsabgeordnete Thomas Blenke. Bei einer Führung durch die Anlagen des Betriebs gaben Firmeninhaber Eberhard Haizmann und Tochter Katharina Haizmann Einblick in das Brauwesen und in die mehr als 350-jährige Geschichte als Brauerfamilie, in der die Juniorchefin sich nun in zwölfter Generation einbringt.

Bereits hier wurde sichtbar, was später die politische Diskussion bestimmte: Regionalität in jedem Produktionsschritt bis hin zum Vertrieb und in allen Handlungsfeldern des Unternehmens – sogar bei der Textilausstattung des Hochdorfer-Bierclubs. „Unsere Philosophie lautet: Aus der Region – für die Region“, so Eberhard Haizmann. Juliane Vees, Präsidentin des LandFrauenverbands Württemberg-Hohenzollern und CDU-Zweitkandidatin im Landtagswahlkreis Freudenstadt knüpfte bei einem Vortrag zum Thema „Bio? Konventionell? Regional? Was ist beim täglichen Einkauf wirklich wichtig?“ genau hieran an. Frisch gestärkt durch ein zünftiges Bauernvesper bekamen die Mitglieder von Junger Union und Frauen Union sowie zahlreiche Gäste zunächst die harten Zahlen geliefert, zur Veränderung der Landwirtschaft und der Struktur ihrer Betriebe einerseits und zum Konsumverhalten der Deutschen andererseits. „Das hängt unmittelbar miteinander zusammen – der Verbraucher hat es in der Hand“, so Juliane Vees, die weder die Qualität der Produkte aus konventioneller Landwirtschaft in Abrede stellte, noch die Sinnhaftigkeit von Bio-Produkten anzweifeln ließ. „Fakt ist aber auch, dass der Anteil von Bio-Produkten derzeit bei knapp unter 10% stagniert. Zu viele Bioprodukte, sowie konventionelle Waren, werden aus dem Ausland günstig von den hiesigen Discountern importiert und drücken damit bei den heimischen Landwirten den Einkaufspreis. Erfreulich ist der Zuwachs bei der Nachfrage regionaler Produkte, also von Produkten aus 100 Kilometern Umkreis; aber auch nur so haben die noch verbliebenen Höfe eine Chance“, so die LandFrau und Oecotrophologin. In der lebhaften Diskussion wurde deutlich, dass über den Hof- und Marktverkauf hinaus regionale Produkte einen einfacheren und faireren Zugang zu den großen Supermarktketten benötigten – nur so erreicht man den Verbraucher auch im Alltag, wobei dieser das auch durch sein Kaufverhalten noch stärker einfordern muss. Ferner bereicherte Heike Gäbler, Vorsitzende der Frauen Union, die Diskussion um einen weiteren wichtigen Punkt: „Da heute Lebensmittel zu Dumpingpreisen angeboten werden, ist bei vielen Verbrauchern die Wertschätzung für das einzelne Produkt zu gering. Es wird wahllos billig eingekauft. Zu viele Lebensmittel landen im Hausmüll.“. Juliane Vees betonte in diesem Zusammenhang nochmals das Wort an sich: „Lebensmittel – Mittel zum Leben“.

In der Diskussion konnten viele Wichtiges für den eigenen Einkauf und für die Werbung im persönlichen Umfeld mitnehmen: „Der Lebensmittelkauf muss zum Lebensgefühl werden. Patriotismus darf sich auch über Sportereignisse hinaus und im Alltag zeigen. Wer die Heimat liebt, unterstützt auch die Betriebe aus der Region, das heimische Handwerk und die örtlichen Händler“, so abschließend der JU-Kreisvorsitzende und Ideengeber der Veranstaltung, Carl Christian Hirsch.

 

Das Wetter hätte gestern in Nagold besser sein können, doch die Torwand kam gut an. Unzählige Leute haben sich versucht – unter anderem auch unser Landtagsabgeordneter Thomas Blenke. Das war eine schöne Aktion, bei der wir auch für das Bauprojekt der Lebenshilfe werben und einige Euros dafür einsammeln konnten.

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Carl Christian Hirsch mit 100% als Kreisvorsitzender wiedergewählt

Personell und inhaltlich stark aufgestellt: Die JU im Kreis Calw mit dem Parlamentarischen Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel MdB (Bildmitte) und ihrem Vorsitzenden Carl Christian Hirsch (rechts daneben).

Personell und inhaltlich stark aufgestellt: Die JU im Kreis Calw mit dem Parlamentarischen Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel MdB (Bildmitte) und ihrem Vorsitzenden Carl Christian Hirsch (rechts daneben).

Neubulach. Bei seiner Kreisjahreshauptversammlung im Landgasthof Löwen in Oberhaugstett zeigte sich der politische Jugendverband bestens aufgestellt und hoch motiviert für die Zukunft. „Die JU im Kreis Calw wächst. Wir wollen aber nicht wachsen nur um des Wachsens willen. Wir wollen uns nicht nur für Politik interessieren und bei anderen das Interesse für Politik wecken. Wir wollen Interessen in der Politik vertreten und zwar die der jungen Menschen hier – im Verbund mit allen Generationen – und die des Ländlichen Raums in Stuttgart und anderswo. Es gilt, sich für die nächsten Kommunalwahlen noch besser aufzustellen und für die Landtagswahl 2016 lautet das Signal an Grün-Rot in Stuttgart: Nein, Nils Schmid, es ist nicht egal, wenn im Schwarzwald ein Tal zuwächst. Und nein, liebe Grüne, >>Nachhaltigkeit<< ist nichts Neues, sondern wird hier im Schwarzwald schon seit Generationen gelebt.“, so kommentierte der frisch wiedergewählte Kreisvorsitzende Carl Christian Hirsch (Nagold) den Mitgliederzuwachs um 20% und die Herausforderungen der Zukunft. Nach der einstimmigen Wahl durch die 29 stimmberechtigten Mitglieder darf er sich auch zukünftig der Unterstützung des 130 Mitglieder-starken Kreisverbands sicher sein. Im vergangenen Jahr kam im Nordwesten des Landkreises ein weiterer Gebietsverband hinzu. Darüber hinaus gründete sich aus den Reihen der JU kürzlich eine Schülerunion, deren Ziel der schulartenübergreifende Austausch von Schülerinnen und Schüler ist. Damit trotzt der Calwer Kreisverband der allgemein bei Parteien eher rückläufigen Mitgliederzahlen. Das bestätigte auch der JU-Bezirksvorsitzende Moritz Oppelt, der bei der Versammlung die Wahlen leitete.

Zu Hirschs Stellvertretern wurden erneut Denise Gerath (Wildberg), Hans Barucha (Ebhausen) und Jonathan Frank (Hochdorf) gewählt, auch sie wurden sehr überzeugend in ihre Ämter gewählt. Den weiteren Vorstand bilden Geschäftsführer Adrian Schmid (Neuweiler), Schriftführerin Kathrin Mann (Althengstett), Internetreferent Raphael Beck (Bad Liebenzell), Pressereferent Jürgen Sattler (Pforzheim), Finanzreferent Michael Stauch (Althengstett) sowie die Beisitzer Joshua Acheampong (Höfen), Stefan Bantscheff (Simmozheim), Matthias Franz (Haiterbach), Simon Kappel (Sprollenhaus), Luisa Koch (Enzklösterle), Lukas Krummacher (Bad Teinach-Zavelstein), Johannes Lohrer (Vollmaringen), Michael Moser (Schömberg), Fabienne Rau (Ebhausen), Clemens Tröger (Bad Liebenzell) und Philipp Weber (Nagold).

Strukturell blickt der Jugendverband also auf ein erfolgreiches Jahr zurück und in eine vielversprechende Zukunft hinein – auch weil ein eigenes JU-Mitglied, die Althengstetterin Ronja Schmitt, Anfang des Jahres über die Landesliste in den Bundestag nachrückte, in dem sie nun einerseits die Interessen der Stadt Ulm vertritt, sich andererseits aber auch für die Ziele der jungen Generation einsetzt.

Große Unterstützung erfuhr die Junge Union durch den Parlamentarischen Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel MdB, der mit seinem Bericht aus Berlin die Jungpolitiker auf den neuesten Stand brachte und Einblick in seine entwicklungs- und außenpolitische Arbeit gab. Fuchtel ermunterte die JU-Mitglieder auch stets über den Tellerrand zu blicken und in Anbetracht der globalen Krisenherde christliche Nächstenliebe offen zu leben.

Inhaltlich hat die JU ein ereignisreiches Jahr hinter sich, in dem viele Veranstaltungen wie der Veranstaltungstag „Jung im ländlichen Raum“ (u.a. mit dem jugendpolitischen Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Felix Schreiner), der Diskussionsabend „Politik ohne Parteien – geht das überhaupt?“, die Veranstaltung „Jugend und Beruf auf dem Land“ mit Peter Hauk MdL und Weiteres organisiert wurden. Innerhalb der Jungen Union stellte der Kreisverband bei Bezirks- und Landestagen zahlreiche Anträge – beispielsweise zur Stärkung der Information in Schulen über Naherholungs- und Urlaubsmöglichkeiten im eigenen Land – und ist auf Landesebene mit Ronja Schmitt sowie auf Bezirksebene mit Denise Gerath und Jonathan Frank in den entsprechenden Vorständen vertreten. Auch die Geselligkeit kam bei der JU nicht zu kurz: Gemeinsames Kegeln und Besuche auf dem Cannstatter Wasen gehörten genauso dazu wie sportliche Aktivitäten.
Sozial engagiert zeigte sich die JU als sie beim 9-Meter-Turnier in Vollmaringen für jedes geschossene Tor Spenden einwarben, die anschließend der Lebenshilfe Oberes Nagoldtal übergeben wurden.

„Die Junge Union steht für uns im Kreis Calw auf drei Säulen: Politik, Geselligkeit und Freundschaft. Wir sind eben auch eine Organisation für die Jugend, d.h., wir sehen uns als Solidargemeinschaft und unterstützen uns auch in den Fragen des täglichen Lebens. Das erklärt auch, weswegen wir uns bei der diesjährigen Klausurtagung in Pforzheim nicht nur mit der Zukunft der beruflichen Bildung, sondern auch mit dem Thema Altersvorsorge und Vermögensplanung für junge Menschen aktiv auseinandergesetzt haben“, so der Vorsitzende Hirsch.

Inhaltlich will die Junge Union ihr Profil im kommenden Jahr weiter schärfen. Neben Veranstaltungen zur Regionalitätsfrage beim Lebensmittelkauf und Datenschutz wird die Junge Union sich auch in den Landtagswahlkampf einbringen: „Wir freuen uns bereits darauf, unseren CDU-Landtagsabgeordneten Thomas Blenke im Wahlkampf zu unterstützen. Der Landkreis Calw verdient eine bessere, für die Belange des ländlichen Raumes eintretende, CDU-geführte Landesregierung“, so die stellvertretende Kreisvorsitzende Denise Gerath abschließend.

In Sachen Jugendarbeitslosigkeit steht Deutschland im internationalen Vergleich gut da, doch bei Fragen zur Zukunft der Beruflichen Bildung im ländlichen Raum ist vieles ungewiss. Die Junge Union im Kreis Calw – hier zusammen mit dem Pforzheimer Bundestagsabgeordneten Gunther Krichbaum – widmete sich daher diesem Thema im Rahmen ihrer Klausurtagung.

In Sachen Jugendarbeitslosigkeit steht Deutschland im internationalen Vergleich gut da, doch bei Fragen zur Zukunft der Beruflichen Bildung im ländlichen Raum ist vieles ungewiss. Die Junge Union im Kreis Calw – hier zusammen mit dem Pforzheimer Bundestagsabgeordneten Gunther Krichbaum – widmete sich daher diesem Thema im Rahmen ihrer Klausurtagung.

Junge Union auf Klausurtagung in Pforzheim zum Thema „Jugend & Beruf im ländlichen Raum“

Die Junge Union im Kreis Calw verbrachte ein ganzes Wochenende in Pforzheim im Rahmen einer Klausurtagung, um sich den Fragen rund um das Thema „Jugend & Beruf im ländlichen Raum“ zu widmen. Unterteilt in zwei große Themenblöcke standen die aktuelle Schulpolitik und das Thema Finanzvorsorge für junge Menschen im Fokus.

Am ersten Tag beschäftigten sich die Nachwuchspolitiker mit der Frage nach der Zukunft der Beruflichen Schulen, insbesondere der Berufsschulen, im Kreis Calw und in anderen ländlichen Regionen des Landes. Dabei konnte die JU an die dazu Ende letzten Jahres in Altensteig veranstaltete Diskussion mit Peter Hauk MdL anknüpfen. Zunächst durften die JUler den örtlichen Bundestagsabgeordneten und Vorsitzenden des Europaausschusses im Bundestag, Gunther Krichbaum, sowie ihr Mitglied und jüngste Abgeordnete im Parlament, Ronja Schmitt MdB, die ebenfalls in diesem Ausschuss Mitglied ist, in der Jugendherberge Burg Rabeneck begrüßen. Krichbaum und Schmitt informierten unter anderem über die aktuelle Lage Europas in Sachen Jugendarbeitslosigkeit und zogen aus deutscher Sicht Vergleiche mit Griechenland, Spanien und anderen EU-Mitgliedsstaaten.

Als weitere Referentin sprach die Schulleiterin der Pforzheimer Johanna-Wittum-Schule, Margarete Schaefer, zur aktuellen Lage der Beruflichen Schulen im Land. Da die grün-rote Landesregierung für die Beruflichen Schulen noch immer keinen Plan für eine regionale Schulentwicklung hat, ist die Zukunft der beruflichen Bildung und der entsprechenden Schulstandorte ungewiss. Margarete Schaefer verwies auf ungeklärte Fragen bzgl. kleiner Fachklassen (sog. Kleinklassen) unterhalb der Mindestgröße von 16 Schülern und auf Abstimmungsbedarf unter den benachbarten Schulen mit unterschiedlichen Schulträgern, die in diesem Fall die Landkreise sind. Anhand verschiedener Landtagsdrucksachen analysierten die JU-Mitglieder im Anschluss die spezielle Lage im Kreis Calw. Noch in diesem Jahr möchten sie zusammen mit dem Landtagsabgeordneten Thomas Blenke eine Veranstaltung organisieren und auf Vertreter der Schulstandorte im Kreis zugehen. „Die Beruflichen Schulen sind Fundament einer gesunden Infrastruktur. Insbesondere die duale Ausbildung mit wohn- und arbeitsortnaher Beschulung ist der Anker für eine gute Zukunft unseres Kreises. Dass die grün-rote Landesregierung im letzten Jahr in Baiersbronn sich erst nach mehrmaliger Aufforderung zur Frage der regionalen Schulentwicklung überhaupt geäußert hat und bis heute noch immer nichts Konkretes auf dem Tisch liegt, verstehen wir nicht. Aus unserer Sicht sollte die Landesregierung aber jedenfalls die beiden Optionen Zuführung von Schülern aus den Ballungsräumen an die Schulstandorte auf dem Land und das Zulassen von Kleinklassen berücksichtigen. Neben der Vernetzung der beruflichen Vollzeitschulen mit dem Bildungsangebot der allgemein bildenden Schulen fordern wir daher einen eigenen Schulentwicklungsplan für die Berufsschulen im dualen System bei landesweiter Beibehaltung des Fachklassenprinzips. Wir bleiben auf jeden Fall an diesem Thema dran und gehen alsbald auf die Schulleiter im Kreis Calw zu.“, so der JU-Kreisvorsitzende Carl Christian Hirsch. Da passt es auch dazu, dass die JU Anfang April in Bad Wildbad eine „Schüler-Union im Kreis Calw“ gründen wird. In dieser können sich Schüler aller Schularten bildungspolitisch engagieren. Rat zu Fragen rund um die Gründung holte sich die JU bei den Kollegen aus dem Enzkreis, wo es bereits eine solche Organisation gibt. Zusammen mit ihnen und Vertretern der örtlichen CDU ging es am Abend auf den Wallberg. Nur wenige Tage nach dem 70. Jahrestag der Bombardierung Pforzheims lauschten die Mitglieder am entsprechenden Denkmal den Ausführungen zur Stadtgeschichte.

Nachdem am Vorabend noch die Pforzheimer Innenstadt unsicher gemacht wurde, stand am zweiten Tag das Thema „Finanzielle Lebensplanung für junge Menschen“ auf der Tagesordnung. Zusammen mit Referent Thorsten Lichtenberger von der Volksbank Pforzheim erörterten die Jungunionisten die gesetzlichen Änderungen der vergangenen Jahre und besprachen die wichtigsten Grundpfeiler zu Fragen der Liquidität, Absicherung, Vermögen, Vorsorge und Immobilien. „Wir sind in erster Linie auch eine Jugendorganisation – von jungen Menschen für junge Menschen. In Zeiten des Wandels – die Rente ist eben nicht mehr sicher – und verändertem Konsumverhalten ist es logisch und wichtig zu gleich, sich auch mit dem lieben Geld zu beschäftigen“, so Denise Gerath, stellvertretende JU-Kreisvorsitzende. „Ich sehe das auch als Service für die eigenen Mitglieder. Für einige, vor allem die ganz jungen Mitglieder, war das Neuland; so werden wir auch in Zukunft ähnliche Fragen des täglichen Lebens für junge Menschen anpacken“, so Hirsch abschließend.

Volles Haus in Ostelsheim beim Vortrags- und Diskussionsabend mit Ulrich Müller

Volles Haus in Ostelsheim beim Vortrags- und Diskussionsabend mit Ulrich Müller

Ehemaliger Staatsminister spricht auf Einladung von CDU und Junger Union zu „Politik ohne Parteien – geht das überhaupt?“

Parteipolitik hat einen schlechten Klang. Aber: Was passiert mit unserer Demokratie, wenn sich die Bürger nicht oder nur kurzzeitig im Rahmen von Projekten beteiligen? Wie verändert sich die politische Landschaft dadurch?
Mehr als 30 Zuhörer fanden den Weg ins Ostelsheimer „Rössle“, um diesen Fragen nachzugehen und den ehemaligen Landesminister und derzeitigen Landtagsabgeordneten des Bodenseekreises, Ulrich Müller, sprechen zu hören.
Auf Einladung des CDU-Gemeindeverbands Gechingen/ Ostelsheim und der Jungen Union im Kreis Calw nahm Müller nach dem Grußwort seines Kollegen und CDU-Kreisvorsitzenden Thomas Blenke MdL die Zuhörer mit in das Gedankenspiel „Politik ohne Parteien – geht das überhaupt?“.
Gleich zu Beginn seines Vortrags wurde die im Titel der Veranstaltung gestellte Frage vom Referenten eindeutig mit Nein beantwortet. Die Begründung folgte in den weiteren Ausführungen.
Die Wahlbeteiligung nahm bei Bundestags-, Landtags-, aber auch Kommunalwahlen über die Jahrzehnte kontinuierlich ab. Die Bindung eines Wählers bzw. seiner Wahlentscheidung an eine bestimmte Partei lockerte sich und die Parteimitgliederzahlen bei den großen Parteien sind rückläufig. Man hätte also ein dunkles Bild von der Zukunft der Parteien zeichnen können. Ulrich Müller tat dies nicht. Er behandelte das Vortragsthema strukturiert und redete dabei frei ohne „Ähs“ und antwortete ohne Ausflüchte auf Nachfragen – Klartext eben. Weder Einparteiensysteme, noch ein elitärer „Rat der Weisen“ als „unabhängige Regierung“, noch direkte Demokratie in Reinform sind mit unserer Vorstellung von Freiheit und Demokratie wünschenswert oder umsetzbar, so die einhellige Meinung in der Zuhörerschaft. Müller ging daraufhin ausführlich auf die Funktionen der Parteien für den einzelnen Bürger und die gesamte Gesellschaft sowie ihre Rolle im politischen System ein, ehe er einen Ausblick zur Entwicklung der Parteienlandschaft und zum Parteimitglied von morgen gab. „Demokratie heißt Wettbewerb und Wettbewerb erfordert klare und dauerhafte inhaltliche Unterschiede“, so Ulrich Müller, der als Vorsitzender des Umweltausschusses des Landtags auch von der wichtigen, gemeinschaftlichen Arbeit – über Parteigrenzen hinweg – in den demokratischen Gremien zu berichten wusste, fernab vom beliebten Vorwurf des „Parteiengezänks“. Er warb aber auch für einen starken „Markenkern“ seiner eigenen Partei. „Die Parteien haben heute weniger eine Vereinsfunktion inne als früher. Die Entscheidung zur Parteimitgliedschaft ist wesentlich von der Zustimmung zum Markenkern und den Mitwirkungsmöglichkeiten abhängig”, so der Landespolitiker, der zum Abschluss dementsprechend auch noch auf den aktuellen CDU-Mitgliederentscheid zur Frage der Spitzenkandidatur für die Landtagswahl 2016 einging.
„Eine Partei lebt, wenn man in ihr diskutiert und weniger über sie. Sie lebt, wenn der Wettbewerb um die besten Ideen offen ausgetragen wird. Wir haben uns – auch durchaus selbstkritisch – die Frage gestellt, ob man Parteien und ihre Mitglieder braucht. Die beeindruckende Resonanz mit vielen Gästen und die lebhafte Diskussion haben gezeigt, das Engagement in einer Partei ist keine Selbstverständlichkeit, aber für uns eine Notwendigkeit“, so die örtliche CDU-Vorsitzende Ingrid Bauer und der JU-Kreisvorsitzende Carl Christian Hirsch.

 

Gemeinsam mit dem Oberstufenphysikkurs des Stammheimer Maria-von-Linden-Gymnasiums und einigen CDU-Mitgliedern unternahm die Junge Union Calw  unter organisatorischer Führung von Simon Klass Anfang November eine Busfahrt zum Kernkraftwerk nach Philippsburg. Eine knapp vierstündige Führung durch die Anlage, stets unter der Beachtung aller möglichen Sicherheitsvorkehrungen, gab allen Beteiligten einen guten Überblick über die hochkomplexen Vorgänge des Kraftwerks. So wurden sowohl die theoretischen Kenntnisse der Kernphysik, die Funktionen einer Dampfturbine, aber auch Fragen der aktuellen Energiepolitik diskutiert. Letzteres konnte ruhig und sachlich geschehen – unter Berücksichtigung aller aktuellen Entwicklungen in der internationalen Energiepolitik sowie hinsichtlich des hiesigen Ausbaus der Nutzung erneuerbarer Energien und dem damit verbundenen notwendigen Ausbau der Stromtrassen. Losgelöst von der Katastrophe von Fukushima  und der hektisch beschlossenen Energiewende im Jahr 2011, führte die Diskussion über den deutschen Sonderweg mit seiner abrupten „doppelten Energiewende“ bei einigen Mitgliedern der JU Calw – trotz der abstrakten Gefahr bei der Nutzung der Kernenergie – zu großem Unverständnis: Wozu werden Kernkraftwerke höchster Standards in Deutschland stillgelegt, aber in Polen und Tschechien neue gebaut? Die Besuchergruppe war von der Besichtigung des Kraftwerks sowie des Geländes mit Kühltürmen schwer beeindruckt und mit dem Besuch sehr zufrieden. Zumal es doch eine „historische Chance“ gewesen sei, so der JU-Kreisvorsitzende Carl Christian Hirsch, in Deutschland nochmals ein laufendes Kernkraftwerk zu besichtigen. Das Kernkraftwerk Philippsburg ist schließlich das einzige, das noch Besichtigungen anbietet.

Wahlen des Gebietsverbands: Die Junge Union Calw ist weiterhin

gut aufgestellt

Bei seiner Mitgliederversammlung im Hirsauer Gasthof Löwen gab sich der Gebietsverband Calw der Jungen Union im Kreis Calw einen neuen Vorstand. Der JU-Gebietsverband Calw erstreckt sich – als einer von insgesamt drei JU-Gebietsverbänden im Kreis – von Bad Liebenzell im Norden, bis nach Ostelsheim im Osten und Bad Teinach-Zavelstein bzw. Neubulach im Südwesten.

Bei seinem Rückblick über die Tätigkeiten der beiden letzten Jahre ging der alte Vorstand insbesondere auf die Höhepunkte mit den vergangenen Wahlen ein – in diese Zeit fielen schließlich die Bundestagswahl im vergangenen Jahr sowie die Europa- und Kommunalwahlen Ende Mai. Das Highlight im Jahr 2013 bildete sicherlich der Besuch der Bundeskanzlerin Angela Merkel in Calw, bei welchem viele JU-Mitglieder organisatorisch eingebunden waren. Die Junge Union unterstützte die CDU bei den Wahlkämpfen kreativ und intensiv bzw. trat bei den Kommunalwahlen 2014 auch auf Listen für Gemeinderatswahlen und die Kreistagswahl an. Das gute Abschneiden von JU-Mitgliedern bei der Kreistagswahl wurde ausgiebig analysiert. Zwar schaffte es leider kein junger Kandidat trotz guter Stimmergebnisse in den Kreistag, doch können die Kandidaten darauf sicherlich bei den nächsten Wahlen aufbauen. Der Gechinger Simon Klass konnte zudem zum zweiten Mal mit einem hervorragenden Ergebnis in den Gemeinderat einziehen. Zufrieden stimmte die anwesenden Mitglieder die positive Mitgliederentwicklung des Gebietsverbands Calw sowie des gesamten Kreisverbands, über die der JU-Kreisvorsitzende, Carl Christian Hirsch, der an diesem Abend als Wahlleiter fungierte, informieren konnte.

Die Calwer Gebietsverbandsmitglieder wählten im Anschluss folgenden neuen Vorstand: Vorsitzender wurde abermals Dominik Schirle. Seine beiden Stellvertreter sind Kathrin Mann (Schriftführerin) und Sebastian Dürr. Weitere Mitglieder des neuen Vorstands sind Lukas Krummacher (Finanzreferent), Adrian Schmid und Raphael Beck (beide als Beisitzer). Der einstimmig bestätigte Gebietsverbandsvorsitzende Dominik Schirle legte in seinem Ausblick für die neue Amtszeit den Fokus darauf, das Interesse der Jugendlichen an Politik in Calw und den Nachbargemeinden weiter steigern zu wollen und in der Öffentlichkeit auf die Themen der jüngeren Generationen aufmerksam zu machen: „Die Junge Union ist der Ansprechpartner für politisch interessierte junge Menschen in Calw und Umgebung. Wir wollen weiter durch unsere politische Arbeit informieren und dabei motivieren, sich uns anzuschließen.“, so Schirle.

Im Anschluss an ihre Mitgliederversammlung lud die Junge Union zum Kegelturnier, bei dem man bis in die Nacht die Kegel in geselliger Atmosphäre zusammen abräumte.

Der neue Vorstand des Gebietsverbands Calw der Jungen Union im Kreis Calw (von links): Adrian Schmid (Beisitzer), Raphael Beck  (Beisitzer), Lukas Krummacher (Finanzreferent), Sebastian Dürr (stv.  Vorsitzender), Dominik Schirle (Vorsitzender), Kathrin Mann (stv.  Vorsitzende), Carl Christian Hirsch (Kreisvorsitzender)

Der neue Vorstand des Gebietsverbands Calw der Jungen Union im Kreis Calw (von links): Adrian Schmid (Beisitzer), Raphael Beck (Beisitzer), Lukas Krummacher (Finanzreferent), Sebastian Dürr (stv. Vorsitzender), Dominik Schirle (Vorsitzender), Kathrin Mann (stv. Vorsitzende), Carl Christian Hirsch (Kreisvorsitzender)

 

Zusammen mit dem Parlamentarischen Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel MdB konnte die Junge Union in Höfen erfolgreich einen neuen Gebietsverband gründen. In der vordersten Reihe: Gebietsverbandsvorsitzender Maurice Roller (Mitte) mit seinen Stellvertretern Theresa Lienen (zweite von links) und Joshua Acheampong (zweiter rechts) sowie dem JU-Kreisvorsitzenden Carl Christian Hirsch (erster von rechts).

Zusammen mit dem Parlamentarischen Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel MdB konnte die Junge Union in Höfen erfolgreich einen neuen Gebietsverband gründen. In der vordersten Reihe: Gebietsverbandsvorsitzender Maurice Roller (Mitte) mit seinen Stellvertretern Theresa Lienen (zweite von links) und Joshua Acheampong (zweiter rechts) sowie dem JU-Kreisvorsitzenden Carl Christian Hirsch (erster von rechts).

Höfen an der Enz/ Die Junge Union formiert sich nun auch im Nordwesten des Landkreises Calw mit dem neuen Gebietsverband „Nord-West – Oberes Enztal“. Bei der Gründung des Gebietsverbands wurde der Calmbacher Maurice Roller zum Vorsitzenden gewählt. Die Gründung wurde unter anderem von den JU-Mitgliedern und Kreistagskandidaten Ronja Schmitt und Joshua Acheampong initiiert. Der neue und insgesamt dritte JU-Gebietsverband im Kreis Calw wird die Gemeinden Enzklösterle, Bad Wildbad, Schömberg, Höfen, Dobel und Bad Herrenalb umfassen.

Bei seiner Gründung wurde der politische Nachwuchs vom parlamentarischen Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel MdB und den entsprechenden CDU-Ortsverbandsvorsitzenden unterstützt. Der Kreisvorsitzende der Jungen Union, Carl Christian Hirsch, durfte zur Gründungsversammlung 9 Gründungsmitglieder begrüßen, wobei viele weitere Jugendliche Mitglied im Gebietsverband wurden bzw. schon sind. Der frisch gewählte Vorsitzende des Gebietsverbands, Maurice Roller, wird in der Führung von seinen Stellvertretern Theresa Lienen (aus Bad Herrenalb), Joshua Acheampong (aus Höfen), der Schriftführerin Rowina Czerny (aus Bad Wildbad) sowie dem Finanzreferenten Michael Moser (aus Schömberg) unterstützt. Vorsitzender Roller betonte, dass eine Etablierung der Jungen Union im Enztal und im Bereich Bad Herrenalb/Schömberg wichtig sei, um den Jugendlichen zu zeigen, dass die JU der Ansprechpartner für die Jugendlichen hier sei. „Der Kreis Calw ist groß – das Engagement der Jungen Union ebenfalls. Es freut mich, dass wir nun auch im Nordwesten des Kreises einen starken Mitgliederzuwachs verzeichnen dürfen“, so Kreisvorsitzender Hirsch, der selbst aus Nagold kommt. „Gerade in Zeiten des demographischen Wandels ist es von Bedeutung, auch die Jugendlichen für die Politik zu begeistern.“, so Rollers Stellvertreter Acheampong. Staatssekretär Fuchtel freute sich ebenfalls sehr über die Neugründung und gab, zusammen mit dem Wildbader CDU-Ortsvorsitzenden Karl-Heinz Gärtner und dem stellvertretenden Wildbader Bürgermeister Jochen Borg, einige Anekdoten zu früheren JU-Aktivitäten im Oberen Enztal zum Besten. Maurice Roller nahm die gute Stimmung zum Anlass, abschließend zu appellieren: „Ich freue mich auf die künftige Zusammenarbeit. Wir wollen dabei auch alle Jugendliche einladen, die sich für die politische Arbeit interessieren, bei uns mitzumachen, um sich für jugendliche Politik zum Wohle des Kreises Calw zu engagieren.“