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Berichte und Zusammenfassungen von unseren Veranstaltungen

Der Veranstaltungstag der Jungen Union erhielt großen Zuspruch. Unter den Teilnehmern befanden sich neben Felix Schreiner MdL auch der Wahlkreisabgeordnete Thomas Blenke und der Kreisjugendreferent Wolfgang Borkenstein.

Der Veranstaltungstag der Jungen Union erhielt großen Zuspruch. Unter den Teilnehmern befanden sich neben Felix Schreiner MdL auch der Wahlkreisabgeordnete Thomas Blenke und der Kreisjugendreferent Wolfgang Borkenstein.

Diskussionsveranstaltung mit jungen Ehrenamtlichen und Felix Schreiner MdL endet mit der Aufforderung zum ehrenamtlichen Engagement und Einsatz für die Heimat

Bei der ihren Veranstaltungstag zum Thema „Jung im ländlichen Raum – Chancen und Herausforderungen“ abschließenden Podiumsdiskussion konnte die Junge Union im Kreis Calw zusammen mit dem jugendpolitischen Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Felix Schreiner MdL, viele interessierte Teilnehmer in der Wildberger Krone begrüßen.

Nach einem Grußwort des Wahlkreisabgeordneten Thomas Blenke MdL und unter der Moderation des Kreisvorsitzenden der Jungen Union, Carl Christian Hirsch, diskutierten der Calwer Kreisjugendreferent Wolfgang Borkenstein, die jungen ehrenamtlich Engagierten Rebekka Gärtner (CVJM Sulz), Lukas Grzib (Vorsitzender des Nagolder Jugendgemeinderats) und die seit Jahren im Ehrenamt tätige Wildberger Stadträtin Margit Gärtner mit dem 28-jährigen Landtagsabgeordneten Felix Schreiner zu den Beteiligungsmöglichkeiten junger Menschen im Ehrenamt und den Besonderheiten des Lebens junger Menschen im Kreis Calw.

Das Thema „Mobilität“ mit den zum Teil unzureichenden ÖPNV-Möglichkeiten im Kreis und die Einbindung der Jugend in zukunftsweisende politische Entscheidungen wurden dabei von den Diskussionsteilnehmern allseits und im Besonderen erwähnt: „Die Form der Jugendbeteiligung ist nicht so wichtig; dass sich die Jugend beteiligt, ist wichtig“, so Wolfgang Borkenstein, der Einblick in seine vielerorts im Kreis gemachten Erfahrungen gab. „Außerdem ist wichtig, von wem die Initiative zur Einbindung der Jugend kommt. Das Persönliche, der Einsatz örtlicher Multiplikatoren, ist das Entscheidende“, so Borkenstein weiter. Dies gelte für das Ehrenamt allgemein, manchmal müsse man Jugendliche auch zur Eigeninitiative „anstiften“, wusste Lukas Grzib zu berichten – ganz nach dem Motto „Fordern und Fördern“. Grzib thematisierte dabei auch die aus seiner Sicht große Herausforderung im alltäglichen Leben aufgrund der geänderten Kommunikation durch den Einfluss der neuen Medien. In Zeiten von allgegenwärtiger, schnellerer und intensiverer Kommunikation via Internet und Smartphone sei es ein Problem, dass junge Menschen sich oft nicht festlegen wollten und einige zu Unzuverlässigkeit neigten. Felix Schreiner pflichtete ihm zwar bei, wies gleichzeitig aber auch darauf hin, dass das eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung und Aufgabe für die Zukunft sei: „Wir müssen lernen damit umzugehen. Auch hier gilt Klasse statt Masse“, so der junge Waldshuter Abgeordnete. Neben der Kommunikation unter den Jugendlichen sei aber der ständige Austausch von Jung & Alt entscheidend. „Im Ehrenamt ist die zeitige Heranführung junger Menschen an die Verantwortungsübernahme von Bedeutung, auch wenn es den ein oder anderen Rückschlag und Enttäuschungen aus Sicht der Älteren gibt“, so Rebekka Gärtner. „Erst Zutrauen und dann Vertrauen“, fasste Moderator Hirsch zusammen. Über das Thema Ehrenamt hinaus beschäftigten sich die Teilnehmer auch mit der demographischen Entwicklung im Kreis Calw, wobei Felix Schreiner dabei einen Vergleich zu anderen Landkreisen gab. Stadträtin Margit Gärtner nahm das zum Anlass für mehr Selbstbewusstsein zu plädieren. Die Frage sei doch auch: „Wie gewinnen wir die Menschen, die aus dem Kreis weggezogen sind, wieder zurück?“. Das Leben auf dem Land und in unserer Region mit dieser wundervollen Natur habe doch im Vergleich zum Leben in der Stadt viel zu bieten: „Das müssen wir auch nach außen tragen. Wir brauchen uns nicht zu verstecken.“, so Gärtner, die dafür von allen Podiumsteilnehmern und aus dem Publikum großen Zuspruch erntete.

Die Diskussion war hierbei auch nicht Selbstzweck, sondern schloss an vier Vor-Ort-Termine an, die die Junge Union zusammen mit der stellvertretenden Vorsitzenden der CDU-Landtagsfraktion, Friedlinde Gurr-Hirsch MdL, im Kreis Calw unternahm. So traf sich die JU am Nachmittag unter anderem mit den Bauwagenfreunden in Rotfelden und besichtigte die Offene Jugendarbeit in Nagold-Hochdorf. Dort empfangen im Hochdorfer Jugendraum durch Pfarrer Fabian Keller, Ortsvorsteher Dr. Bruno Schmid, den CVJM-Vorsitzenden Thomas Schechinger und Jugendreferent Johannes Wörner konnte sich die Junge Union, zusammen mit Gurr-Hirsch, ein Bild dieses Gemeinschaftswerks von Kirche, Stadt und CVJM verschaffen. „Das, was hier geschaffen wurde, ist keine Selbstverständlichkeit, sondern kann und sollte Vorbild sein für Orte mit ähnlicher Ausgangslage“, so Gurr-Hirsch, die besonders die Initiative und Umsetzung aus nicht-staatlichen Reihen – mit ehrenamtlicher Unterstützung aus der Bürgerschaft lobte. „Hierin liegt in unserem Land die Kraft für die Zukunft – Bündnisse von Ehrenamtlichen und Kooperationen von Kirchen und Städten bergen großes Potenzial. Toll, dass das hier so gut klappt.“, pflichtete der Hochdorfer und stellvertretende JU-Kreisvorsitzende Jonathan Frank bei.

„Dieser Veranstaltungstag war für uns ein Auftakt, um uns dauerhaft mit diesem Thema zu beschäftigen. Wir möchten die Zukunft unserer Heimat mitgestalten und laden alle jungen Menschen im Kreis Calw dazu ein, sich uns anzuschließen“, so Kreisvorsitzender Carl Christian Hirsch.

Die Junge Union plant die Fortsetzung des Themas „Jung im ländlichen Raum – Chancen und Herausforderungen“ bereits für den Sommer. Dabei sollen weitere beispielhafte Projekte von und für Jugendliche besucht werden. Ziel ist es, mittelfristig einen Erfahrungsaustausch herzustellen: „Der Kreis Calw ist groß – das Engagement der Menschen und unser eigenes ebenfalls. Die Größe und ländliche Prägung des Kreises bleiben die Herausforderung an sich, daher möchten wir dabei helfen, die Menschen näher zusammenzubringen“, so Hirsch und Frank abschließend.

Auch nach der Veranstaltung blieben die Anwesenden noch lange im Gespräch.

Ortsbegehung Vollmaringens der Jungen Union mit Friedlinde Gurr-Hirsch MdL und Daniel Alber – Junge Union setzt sich für Anbringung eines Bankautomaten ein

Gemeinsam auf dem Vollmaringer Kirchplatz: Friedlinde Gurr-Hirsch MdL (Bildmitte) mit Teilen der Jungen Union und dem „Lokalpatrioten“ Daniel Alber  (zweiter von rechts)

Gemeinsam auf dem Vollmaringer Kirchplatz: Friedlinde Gurr-Hirsch MdL
(Bildmitte) mit Teilen der Jungen Union und dem „Lokalpatrioten“ Daniel Alber
(zweiter von rechts)

Zum Auftakt ihres Veranstaltungstags zum Thema „Jung im ländlichen Raum – Chancen und Herausforderungen“ machte die Junge Union in Begleitung der stellvertretenden Vorsitzenden der CDU-Landtagsfraktion, Friedlinde Gurr-Hirsch MdL, halt in Vollmaringen.

Daniel Alber, Leiter der Fußballabteilung des SV Vollmaringen, engagiert in weiteren Vollmaringer Vereinen und Jungunternehmer, konnte Gurr-Hirsch und der Jungen Union bei der Ortsbegehung Einblick in die Entwicklung Vollmaringens geben sowie Beispiele aufzeigen für das gute Zusammenleben von Jung & Alt im Ort.

Friedlinde Gurr-Hirsch, die bis 2011 Staatssekretärin im Ministerium für Ländlichen Raum war, zeigte sich sichtlich beeindruckt ob der Ausführungen zum aktiven Vereinsleben in Vollmaringen: „Das Engagement im Vereinsleben steht für das Zusammenhalten über Generationen hinweg, steht für Heimat einerseits und die Integration von Neubürgern andererseits. Ich selbst habe das vor einigen Jahren hier beim Umzug der Narrenzunft sehen und erleben dürfen. Ich erinnere mich heute noch gerne daran.“

Neben der Frage, wie auch zukünftig die Grundschule genügend Schüler bekommen kann, standen auch die Bewertung der durchgeführten Ortssanierung und eben die wichtige Baulandentwicklung auf der Agenda. Alber wies dabei auf das wichtige infrastrukturelle Angebot in der Ortsmitte, aber auch auf einige Mängel hin, wozu neben einem fehlenden Bankautomaten auch das Fehlen einer Postfiliale gehöre. Hier müsse angepackt werden.

Die Junge Union nahm sich folgerichtig einem dieser Alltagsprobleme in Vollmaringen an. Kreisvorsitzender Carl Christian Hirsch, selbst im Vollmaringer Sportverein aktiv, versprach, sich für Abhilfe einzusetzen: „Es sind manchmal auch die kleinen Dinge, die man angreifen muss, um das Leben im ländlichen Raum attraktiv zu halten – nicht nur für die Jungen. Aber man kann sich eben vor Ort einsetzen und tatsächlich mitgestalten.“ Am Wochenende traf sich Hirsch dazu mit Kreisrat Ulrich Kallfass, der Mitglied des Verwaltungsrates der Sparkasse Pforzheim- Calw ist: „Zusammen mit der Jungen Union werde ich mich für die Installation eines Bargeldautomaten einsetzen.“, so Kallfass, der sogleich den Kontakt zu den entscheidenden Stellen aufnahm und sich seinerseits zuversichtlich gab.

„Vollmaringen hat großes Potenzial. Nicht nur diesbezüglich: Wir bleiben dran. Natürlich werden wir dabei auch die wichtige Zusammenarbeit mit dem Ortschaftsrat suchen.“, so Hirsch abschließend, der sich bei Daniel Alber für sein großes Engagement und die Führung bedankte.

digel1Die Junge Union Calw blickt auf eine sehr spannende und interessante Unternehmensbesichtigung der Digel AG, einer in Nagold ansässigen internationalen Modemarke (www.digel.de), zusammen mit der MIT Calw-Freudenstadt zurück! Innovative Produkte, hohe Qualität und ein exzellenter Kundenservice zeichnen dieses schwäbische Unternehmen aus, das sich trotz internationalem Auftreten eine mittelständische Unternehmensphilosophie bewahrt hat – ein weiteres Unternehmen, auf das die Region stolz sein kann!

rhetorikseminar

Gemeinsam mit der Jungen Union Schwarzwaldpforte fand ein Rhetorikseminar statt, bei dem die anwesenden Interessenten in ihrer Sprech- und Ausdrucksweise geschult wurden. Die Teilnehmer hatten viel Freude und wurden bei den anfallenden Kosten von Mitteln des Bezirksverbandes unterstützt.

Unsere diesjährige Klausurtagung fand in der Jugendherberge in Freudenstadt statt und diente der inhaltlichen Ausrichtung des Kreisverbandes für die kommende Zeit, die viele spannende Ereignisse wie die Bundestagswahl 2013 und Kommunal- sowie Europawahl 2014 bringt. Auch viele organisatorische Dinge wie die Planung zukünftiger Termine, Einrichtung einer neuen Website und Verfahrensabläufe im geschäftsführenden Vorstand wurden besprochen.

Eine neue Ebene inhaltlicher Arbeit bieten die ins Leben gerufenen Arbeitskreise, in denen sich einige Mitglieder auf freiwilliger Basis mit  interessanten Themen beschäftigen und die Ergebnisse ihrer Arbeit dem Vorstand präsentieren. Dies bietet die Chance dem gesamten Kreisverband neue Aspekte und Inhalte für die politische Arbeit zu bringen, die sonst nur mühsam zu erzielen wären.

Da die Klausurtagung wieder auf zwei Tage verteilt war, fand am ersten Tag ein Bunter Abend statt. Da wir von der Arbeit schon hungrig waren, freuten wir uns, im Turmbräu in Freudenstadt zu speisen und danach noch in entspannter Atmosphäre einige Gespräche zu führen.

turmbräu

Pol. Aschermittwoch 1

Es ist schon beinahe eine Tradition, dass einige Mitglieder der JU gemeinsam mit dem CDU-Kreisverband den Politischen Aschermittwoch der CDU-Landtagsfraktion in der Alten Kelter in Fellbach besuchen. Neben Brezel, Weißwurst und Bier kann man den Brandreden der eingeladenen Repräsentanten aus der Landes- und Bundespolitik zuhören, die oftmals sehr konkret die Fehler der politischen Gegner ansprechen.

Dieses Jahr war Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble MdB als Hauptredner geladen und begeisterte die Zuhörer durch sein enormes Fachwissen und sein charismatisches Auftreten. Die JU’ler waren sich einig, dass die Finanzen der Bundespolitik bei diesem Mann in guten Händen sind und zeigten sich beeindruckt von seiner Rede.

Pol. Aschermittwoch 2

 

Im Anschluss an die Veranstaltung konnten die Mitglieder der JU Calw noch ein paar Sätze mit dem Vorsitzenden der CDU-
Landtagsfraktion, Peter Hauk, und dem CDU-Landesvorsitzenden Thomas Strobl wechseln und sich mit den beiden auf Bildern verewigen.

Integrationsveranstaltung Integrationsveranstaltung 2

Die erste Veranstaltung der Jungen Union Calw zum Thema Integration fand am 26. Januar im YOUZ in Nagold statt. Neben Vertretern der JU und anderen Interessenten waren auch eine ganze Reihe von Mitgliedern der islamischen Ahmadiyya-Gemeinde Calw-Freudenstadt anwesend. Ahmad referierte über die Themen Islam, Frauen im Islam und der Islam in Deutschland. Dabei zeigte er auch die Unterschiede und Gemeinsamkeiten von Scharia und Grundgesetz auf, die für alle Anwesenden überraschend waren.

Die anwesenden Mitglieder der JU waren sich einig, dass die Veranstaltung ein Erfolg war und man gerne wieder einmal eine Veranstaltung mit dem Referenten Adnan Ahmad bzw. mit der Ahmadiyya-Gemeinde anstreben möchte.