Fesseha Asghedom Tessema auf Einladung der Jungen Union in Calw-Holzbronn

Calw-Holzbronn. Hoher diplomatischer Besuch im Holzbronner Krabbanescht: Der äthiopische Botschafter war dort in Begleitung seiner Frau zu Gast beim Kreisverband der Jungen Union, um über seine Arbeit zu berichten.

Die alltägliche Arbeit des Botschafters war von hohem Interesse bei den jungen Leuten. Tessema berichtete von den verschiedenen Aufgaben im diplomatischen Bereich als Vertreter eines Landes mit 88 Millionen Einwohnern und vielen ethnischen Gruppen. Dabei ging es vor allem um die wirtschaftliche Zusammenarbeit und den Austausch zwischen den Unternehmen beider Staaten. Zuvor war die Delegation zu Gast bei der Firma Polytron-Vertrieb GmbH in Bad Wildbad. Beim Gespräch mit der Jungen Union waren vor allem die politischen Beteiligungsmöglichkeiten sowie die Begegnungs- und Austauschmöglichkeiten zwischen jungen Menschen ein Anliegen der JU-Mitglieder. Der Botschafter betonte dabei die Möglichkeiten eines Freiwilligen Sozialen Jahres oder eines studienbedingten Austauschs und wies auch auf Äthiopien als Tourismusstandort hin. Es sei gleichfalls die Chance und Verantwortung der jüngeren Generation über Staatsgrenzen hinweg miteinander in Kontakt zu kommen und mehr voneinander zu erfahren, so Tessema, der ausführlich Antworten zu allen Fragen zu Äthiopien und seiner Tätigkeit gab.

Selten sei er auf seinen Begegnungen in Deutschland auf so viel Herzlichkeit gestoßen wie im Nordschwarzwald, so der Botschafter, der den JU-Mitgliedern schmunzelnd die Erwartungshaltung mitgab, dass er jeden Anwesenden einmal in Äthiopien treffen möchte.

Abschließend bedankte sich der Botschafter bei den anwesenden Abgeordneten Thomas Blenke MdL und dem parlamentarischen Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel MdB sowie den Mitgliedern der Jungen Union für die Gastfreundschaft. Die Junge Union nutzte ihrerseits die Gelegenheit, um dem Diplomaten als Dank für sein Kommen auch ein Stück ihrer Heimat mitzugeben: Tessema erhielt heimischen Honig aus Nagold-Hochdorf.

2014-04-01 Botschafter

Die Junge Union im Kreis Calw hat bei ihrer Jahreshauptversammlung Ende März einen neuen Vorstand gewählt. Nach vier erfolgreichen Jahren als Vorsitzende gab Ronja Schmitt, die Ende des Jahres für ein Auslandssemester nach Italien gehen wird, den Vorsitz ab. Carl Christian Hirsch aus Nagold wurde von den Mitgliedern eistimmig zum neuen Kreisvorsitzenden gewählt. Die weiteren neu- und wiedergewählten Vorstandsmitglieder finden sich unter der Rubrik Personen. Die JU durfte bei ihrer Versammlung im Holzbronner „Krabba-Nescht“ zahlreiche prominente Gäste begrüßen. So beehrte auf Einladung des Parlamentarischen Staatssekretärs im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Hans-Joachim Fuchtel MdB, auch der äthiopische Botschafter S. E. Herr Fesseha Asghedom Tessema mit Frau, die Junge Union mit seinem Besuch. Nach einem Grußwort Fuchtels, bei dem dieser einen Einblick in seine neue Tätigkeit und in aktuelle bundespolitische Themen gab, berichtete Tessema von seinem Beruf als Diplomat und gab einen Überblick über das Land Äthiopien mit seinen rund 88 Millionen Einwohnern, deren Anliegen er in Deutschland vertritt. Die JU-Mitglieder nutzten anschließend die Gelegenheit für eine intensive Fragerunde.

Als weiterer prominenter Gast fand auch der JU-Landesvorsitzende Nikolas Löbel den Weg aus Mannheim nach Calw, um Ronja Schmitt seinen Dank für ihre Arbeit auszusprechen und um sogleich als Versammlungsleiter zu fungieren. Der CDU-Kreisvorsitzende und Landtagsabgeordnete Thomas Blenke komplettierte die prominente Gästeliste und auch er sprach in seinem Grußwort der scheidenden Kreisvorsitzenden sowie allen JU-Mitgliedern seinen Dank für die Unterstützung aus. Er erwähnte dabei insbesondere das große Engagement bei den vergangenen Wahlkämpfen 2011 und 2013. Gleichzeitig brachte er seine Vorfreude auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit mit dem neuen Vorsitzenden Hirsch und dessen Vorstandsteam zum Ausdruck. Der Landtagsabgeordnete gab zudem einen kurzen Überblick über die aktuellen landespolitischen Themen und die dabei von Grün-Rot verursachten Nachteile für den ländlichen Raum. Dies gibt der JU auch die Richtung vor, wo sie als politische Jugendorganisation landespolitische Fragen für die Jugend anpacken kann.

Der frischgewählte Kreisvorsitzende nutzte sogleich die Gelegenheit, um auf die Vorbereitungen der JU-Veranstaltungsreihe „Jung im ländlichen Raum – Chancen und Herausforderungen“ hinzuweisen, deren Auftakt mit einem Veranstaltungstag am 7. Mai erfolgen wird: „Die JU ist die politische Jugendorganisation, die sich auch für junge Menschen im ländlichen Raum einsetzt. Sie setzt sich für die Heimat ein und will dort und für dort mitgestalten: Politik von hier, für hier.“, so Hirsch, der abschließend den anwesenden Mitgliedern für das große entgegengebrachte Vertrauen dankte.

Daniel Cohn-Bendit soll von seinem Parteifreund Winfried Kretschmann den Theodor-Heuss-Preis für seine „immer neuen Ideen“ bekommen. „Mein ständiger Flirt mit allen Kindern nahm bald erotische Züge an. (…) Es ist mir mehrmals passiert, dass einige meinen Hosenlatz geöffnet und angefangen haben, mich zu streicheln. (…) wenn sie darauf bestanden, habe ich sie (…) gestreichelt.“ Das ist das Gedankengut von Daniel Cohn-Bendit und diese Ideen will Winfried Kretschmann ehren. Wir sagen „Pfui“! Jetzt diskutiert der Landtag über diese fragwürdige Preisverleihung. Was sagen Sie dazu, Herr Kretschmann?

cohn-bendit

digel1Die Junge Union Calw blickt auf eine sehr spannende und interessante Unternehmensbesichtigung der Digel AG, einer in Nagold ansässigen internationalen Modemarke (www.digel.de), zusammen mit der MIT Calw-Freudenstadt zurück! Innovative Produkte, hohe Qualität und ein exzellenter Kundenservice zeichnen dieses schwäbische Unternehmen aus, das sich trotz internationalem Auftreten eine mittelständische Unternehmensphilosophie bewahrt hat – ein weiteres Unternehmen, auf das die Region stolz sein kann!

rhetorikseminar

Gemeinsam mit der Jungen Union Schwarzwaldpforte fand ein Rhetorikseminar statt, bei dem die anwesenden Interessenten in ihrer Sprech- und Ausdrucksweise geschult wurden. Die Teilnehmer hatten viel Freude und wurden bei den anfallenden Kosten von Mitteln des Bezirksverbandes unterstützt.

Unsere diesjährige Klausurtagung fand in der Jugendherberge in Freudenstadt statt und diente der inhaltlichen Ausrichtung des Kreisverbandes für die kommende Zeit, die viele spannende Ereignisse wie die Bundestagswahl 2013 und Kommunal- sowie Europawahl 2014 bringt. Auch viele organisatorische Dinge wie die Planung zukünftiger Termine, Einrichtung einer neuen Website und Verfahrensabläufe im geschäftsführenden Vorstand wurden besprochen.

Eine neue Ebene inhaltlicher Arbeit bieten die ins Leben gerufenen Arbeitskreise, in denen sich einige Mitglieder auf freiwilliger Basis mit  interessanten Themen beschäftigen und die Ergebnisse ihrer Arbeit dem Vorstand präsentieren. Dies bietet die Chance dem gesamten Kreisverband neue Aspekte und Inhalte für die politische Arbeit zu bringen, die sonst nur mühsam zu erzielen wären.

Da die Klausurtagung wieder auf zwei Tage verteilt war, fand am ersten Tag ein Bunter Abend statt. Da wir von der Arbeit schon hungrig waren, freuten wir uns, im Turmbräu in Freudenstadt zu speisen und danach noch in entspannter Atmosphäre einige Gespräche zu führen.

turmbräu

Pol. Aschermittwoch 1

Es ist schon beinahe eine Tradition, dass einige Mitglieder der JU gemeinsam mit dem CDU-Kreisverband den Politischen Aschermittwoch der CDU-Landtagsfraktion in der Alten Kelter in Fellbach besuchen. Neben Brezel, Weißwurst und Bier kann man den Brandreden der eingeladenen Repräsentanten aus der Landes- und Bundespolitik zuhören, die oftmals sehr konkret die Fehler der politischen Gegner ansprechen.

Dieses Jahr war Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble MdB als Hauptredner geladen und begeisterte die Zuhörer durch sein enormes Fachwissen und sein charismatisches Auftreten. Die JU’ler waren sich einig, dass die Finanzen der Bundespolitik bei diesem Mann in guten Händen sind und zeigten sich beeindruckt von seiner Rede.

Pol. Aschermittwoch 2

 

Im Anschluss an die Veranstaltung konnten die Mitglieder der JU Calw noch ein paar Sätze mit dem Vorsitzenden der CDU-
Landtagsfraktion, Peter Hauk, und dem CDU-Landesvorsitzenden Thomas Strobl wechseln und sich mit den beiden auf Bildern verewigen.

Tibor Hans

Von Larissa Jacob Nagold/Ebhausen. Mit 15 Jahren politisch engagiert – nicht viele Jugendliche können das von sich behaupten. Doch bei Tibor Grodtke aus Ebhausen und Hans Barucha aus Nagold ist das anders. Die beiden haben schon in jungen Jahren Interesse an politischen Themen gezeigt und bereits einiges erreicht. Tibor Grodtke darf sich als 20-Jähriger drittjüngster Vorsitzender eines CDU-Ortsvereins in Deutschland nennen. Über seine Führungsposition in Ebhausen hinaus ist er dabei zusätzlich noch stellvertretender Vorsitzender der Jungen Union in Nagold. Vor seinem parteipolitischen Engagement war er außerdem als Vorsitzender im Jugendgemeinderat in Nagold aktiv.

Hans Barucha machte eine ganz ähnliche Entwicklung durch: Er ist heute Vorsitzender der Jungen Union in Nagold und Stellvertreter im Kreis. Auch er war vor seiner parteipolitischen Laufbahn im Jugendgemeinderat Nagold tätig, damals als stellvertretender Vorsitzender. Barucha wurde durch Freunde auf den Jugendgemeinderat aufmerksam und war begeistert: „Dadurch bekam ich engen Bezug zur Stadt, und ich wurde als Jugendlicher gehört“, sagt der 20-Jährige.

Aber was kann junge Menschen dazu bewegen im manchmal leicht angestaubten Genre der Kommunalpolitik aktiv zu werden? „Alle meckern immer nur und sagen was sie stört, anstatt selbst was zu machen“, erklärt Barucha seine Intention, warum er sich damals entschied, sich für Politik zu engagieren. Genau deswegen beschränkt sich das Engagement nicht nur auf die Arbeit in den Ortsvereinen der Partei, sondern beide haben sich überparteilich ein Ziel gesetzt, was nicht einfach zu realisieren sein dürfte: die Jugend für Politik zu begeistern. „Jeder sollte seine eigene Meinung vertreten. Das tun aber viel zu wenig junge Menschen in unserer Zeit“, erklärt Grodtke die Problematik.

Dass Meinung sich auch lohnen kann, zeigt die Beteiligung der beiden an der Planung der „Chill-Out-Zone“ beim alten Skaterpark hinter dem Freibad. Ein derartiger Platz, wo sich Jugendliche aufhalten können, hat Nagold gefehlt und über den Jugendgemeinderat konnte selbst dieses anspruchsvolle Projekt umgesetzt werden.

Bei seiner Arbeit als Vorsitzender des CDU-Ortsvereins Ebhausen hatte es der junge Politiker Tibor Grodtke nicht immer leicht: „In der Sitzung sitzen dir dann 40 Leute gegenüber, die meistens Jahrzehnte älter sind, klar, dass man da in vielen Punkten verschiedener Ansicht ist. Doch die Leute respektieren mich und die meisten finden es sehr mutig, dass ich mich getraut habe, so jung Vorsitzender zu werden,“ erklärt Grodtke.

Hans Barucha absolviert momentan ein Dualstudium der Betriebswirtschaftslehre. Dazu arbeitet er in Herrenberg bei der Firma Walter Knoll. Daher bleibt neben Studium und politischem Engagement nicht mehr viel Zeit.

Doch für beide ist klar: 2013 werden sie sich weiterhin dafür engagieren, das Interesse von Jugendlichen an der Politik zu wecken. Wahrscheinlich haben junge Menschen dabei eher ein offenes Ohr für politische Themen, wenn das Gegenüber nicht viel älter ist – und auch schon in der ersten Reihe von Rock am Ring bei „Rage against the machine“ stand.

Noch dazu kommt, dass beide auch sportlich aktiv sind. Grodtke erreichte den zweiten Platz bei der deutschen Meisterschaft im Taekwondo. Heute bleibt ihm jedoch keine Zeit mehr für den Kampfsport. Barucha ist heute noch in der Leichtathletikabteilung des VfL Nagold engagiert: „Ich war zwar nie ein Leistungssportler, aber auch hier habe ich mich um das Organisatorische gekümmert.“ Er wurde von den VfL-Leichtathleten auch schon zum Sportler des Jahres gewählt – zum Beispiel für die Mit-Organisation eines gemeinsamen Trainingslagers der Partnerstädte Nagold und Longwy.

Quelle:
Schwarzwälder-Bote, 11.02.2013 22:05 Uhr
http://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.nagold-die-welt-der-politik-das-ist-ihr-ding.f7d577f5-e5d8-4b01-8640-d1667d70511d.html

Integrationsveranstaltung Integrationsveranstaltung 2

Die erste Veranstaltung der Jungen Union Calw zum Thema Integration fand am 26. Januar im YOUZ in Nagold statt. Neben Vertretern der JU und anderen Interessenten waren auch eine ganze Reihe von Mitgliedern der islamischen Ahmadiyya-Gemeinde Calw-Freudenstadt anwesend. Ahmad referierte über die Themen Islam, Frauen im Islam und der Islam in Deutschland. Dabei zeigte er auch die Unterschiede und Gemeinsamkeiten von Scharia und Grundgesetz auf, die für alle Anwesenden überraschend waren.

Die anwesenden Mitglieder der JU waren sich einig, dass die Veranstaltung ein Erfolg war und man gerne wieder einmal eine Veranstaltung mit dem Referenten Adnan Ahmad bzw. mit der Ahmadiyya-Gemeinde anstreben möchte.

Kreis Calw. Die Junge Union Calw hat einen neuen Vorstand gewählt. Als Kreisvorsitzende wurde Ronja Schmitt, 23, einstimmig im Amt bestätigt. Die drei stellvertretenden Vorsitzenden sind Hans Barucha (20), Denise Gerath (21) und Jonathan Frank (18). Darüber hinaus wurden Stefan Bantscheff (24) als Geschäftsführer, Adrian Schmid (23) als Schriftführer, Michael Stauch (26) als Finanzreferent, Raphael Beck (20) als Internetreferent und Julia Katharina Rapp (23) als Pressreferentin gewählt.

Der Vorstand wird komplementiert durch die Beisitzer Matthias Franz, Simon Klass, Eva-Maria Konrad, Lukas Krummacher, Johannes Lohrer, Kathrin Mann, Fabienne Rau, Sohail Rauf, Maximilian Theurer und Philipp Weber.

Ein großes Anliegen sei es, junge Menschen für Politik zu begeistern, sagte Ronja Schmitt in ihrem Rechenschaftsbericht. Unter dem Motto „Party & Politics“ bemühe sich die Jungen Union Calw daher um ein besonders vielfältiges Programm. Höhepunkt des Jahres sei die eigens von der JU organisierte Veranstaltung mit dem früheren Ministerpräsident Erwin Teufel gewesen.

Die Gründung des Gebietsverbands Calw, eine Werksbesichtigung bei Porsche und eine bildungspolitische Fahrt nach Brüssel sind nur einige der von Schmitt aufgezählten Ereignisse. Besonders erfreulich sei der stete Mitgliederzuwachs, der nunmehr seit zwei Jahren anhalte und in eine hoffnungsvolle Zukunft blicken lasse, so Ronja Schmitt.

Als Gast begrüßte die Jungen Union Hans-Joachim Fuchtel. Der Besuch des Parlamentarischen Staatssekretärs wurde in seinem Abgeordnetenbüro übrigens als der 1000. Termin im Wahlkreis Calw/Freudenstadt innerhalb der laufenden Legislaturperiode seit 2009 verbucht. Das zeige, wie ernst der Politiker sein Bundestagsmandat nehme, sagte Ronja Schmitt, denn schließlich forderten ihn ja nicht nur die Sitzungswochen in Berlin, sondern auch seine Aufgaben als Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin für Arbeit und Soziales sowie als Beauftragter der Bundeskanzlerin für die deutsch-griechische Versammlung.

Auch die Arbeit der Jungen Union begleite er sehr intensiv, dankte die Kreisvorsitzende. Er sei besonders gerne bei der Jungen Union, sagte Fuchtel. Er höre hier immer wieder interessante Ideen. Die Jungpolitiker hätten ihn in der Vergangenheit immer aktiv unterstützt.

Quelle:
Schwarzwälder-Bote, 10.01.2013 20:02 Uhr,
http://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.calw-ronja-schmitt-bleibt-an-spitze-der-jungen-union.460c7026-f27c-43d1-a3da-c8fde4c38f7e.